Die vielfältigen Trends im SEO Bereich
Geposted von Steffen am
31. Mai 2011
SEO (Abkürzung für “Search Engine Optimization”) hat sich als Instrument zur besseren Platzierung von Webseiten in den Ergebnislisten der Suchmaschinen etabliert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Optimierung einer Webseite für die Auffindbarkeit und Bewertung durch die Suchmaschine ist kostengünstiger als andere Marketing-Instrumente (wie beispielsweise Google AdWords) und wird vom Anwender nicht als Marketing-Maßnahme wahrgenommen. Zudem vertraut der Anwender höher gelisteten Suchergebnissen (respektive Webseiten) mehr als niedriger gelisteten.
Zu den derzeit in der Branche diskutierten Trends zählen unter anderem die Berücksichtigung sozialer Netzwerke, mobiler Anwendungen und lokaler Inhalte sowie die Planung vorhersehbarer Ereignisse. Bei den sozialen Netzwerken wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die dortigen Nutzerzahlen kontinuierlich wachsen. So nutzen beispielsweise in Deutschland derzeit etwa 17,5 Millionen Menschen Facebook, davon 90 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Demzufolge gewinnen auch dort verlinkte Webseiten an Bedeutung, sie werden also im Rahmen der Bewertung durch die Suchmaschinen entsprechend gewichtet.
Ebenfalls immer stärker genutzt werden mobile Anwendungen und lokale Inhalte, die eng miteinander verknüpft sind. Durch die steigende Verbreitung von Smartphones kann hier mit einem entsprechenden Wachstum und demzufolge auch mit einer wachsenden Bedeutung für den Werbemarkt gerechnet werden. Für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet dies, dass zukünftig beispielsweise auch die Auffindbarkeit in Diensten wie etwa Google Places eine Rolle spielt und bei der Planung von Optimierungsmaßnahmen berücksichtigt werden muss.
Bei der Planung vorhersehbarer Ereignisse, dem sogenannten Predictive SEO , werden der Content und die Verschlagwortung so angepasst, dass sie zu den im Rahmen dieses Ereignisses häufig auftretenden Suchanfragen passen. Als Beispiele seien hier eine Fußball-Weltmeisterschaft oder auch eine royale Hochzeit genannt. Besonders interessant an dieser Stelle ist die Auswertung der Suchanfragen vergangener äquivalenter Ereignisse. So können beispielsweise die im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 am häufigsten genutzten Suchanfragen für die Suchmaschinenoptimierung im Zeitraum der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 herangezogen werden.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es bei SEO nicht mehr nur um die klassische Optimierung einer Website für die Websuche geht. Vielmehr bedarf es einer wohldurchdachten Strategie, die sowohl geändertes Nutzerverhalten wie auch gesellschaftliche Ereignisse berücksichtigt. Demzufolge muss Suchmaschineoptimierung als laufender Prozess verstanden werden und nicht wie einst als einmalige Maßnahme.
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